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Häufige Fehlerquellen beim Fitness- und Krafttraining

Mit der richtigen Durchführung von Fitness- und Kraftraining wird Muskelmasse aufgebaut und Fett abgebaut. Doch immer wieder ist zu beobachten, dass falsches Training zur Demotivation führt. Es gibt zwar nicht die einzig richtige Trainingsmethode und dennoch sind folgende häufige Fehler die Ursache dafür, dass der erwünschte Erfolg nicht eintritt.

Übertraining – Ungeduld und falscher Ehrgeiz zahlen sich nicht aus

Anfänger sind oftmals sehr ungeduldig und möchten schnelle Resultate erzielen. Dadurch trainieren sie zu häufig und meistens auch zu intensiv. Die Muskeln werden dabei übertrainiert und zudem vergessen viele Sportler, dass sich Muskelmasse nur dann aufbaut, wenn Regenerationsphasen eingehalten werden. Ein richtiges Training wird langsam und kontinuierlich gesteigert, sodass sich der Körper der neuen Belastung anpassen kann.

Fehlende Regeneration – Trainingspausen müssen sein

Wer Ruhepausen als unnötig ansieht, wird vergeblich auf ein Muskelwachstum hoffen. Zudem setzt er seinem Körper unnötige Strapazen aus. Die Regeneration ist genauso wichtig wie die Trainingseinheit. Beim Training wird der Reiz des Muskelaufbaus gesetzt und in der Regenerationsphase wächst die Muskulatur. Erhält der Körper zu wenige Ruhephasen, können sogar abbauende Hormone ausgeschüttet werden. Grundsätzlich sollten 48 Stunden zwischen den einzelnen Trainingseinheiten liegen. Als Faustregel gilt: Je intensiver das Training, desto länger die Regenerationszeit. Die Ruhephase kann aktiv gestaltet werden, beispielsweise durch Spaziergänge oder Entspannungsmethoden oder passiv durch viel Schlaf und Ruhe.

Unregelmäßiges Training – Kontinuität führt zum Erfolg

Der innere Schweinehund ist besonders bei Anfängern noch allgegenwärtig. Das Training wird begonnen und danach erscheint die Unlust und man kann sich nicht mehr zur nächsten Trainingseinheit aufraffen. Gerade zu Beginn fällt die Veränderung der Gewohnheiten noch schwer. Doch nur regelmäßiges Training kann zum Erfolg führen. Meistens fehlt es an Zielen, um die Motivation aufrecht zu halten. Auch ein anfängliches Übertraining kann die Lust auf weitere Trainingseinheiten schmälern.

Ziellos ins Training – Nur wer weiß, wo er hin will, wird auch ankommen

Viele Anfänger fangen mit Krafttraining an und kennen nicht ihr Ziel. Die größten Erfolge können anhand eines Trainingsplans erzielt werden. Mit Hilfe eines erfahrenen Trainers lässt sich solch ein Plan aufstellen. Dabei wirkt sich nicht nur für Anfänger ein Trainingsplan positiv aus, sondern auch Profis profitieren davon. Der Plan enthält realistische und ganz konkrete Ziele, die in Etappen eingeteilt werden. Dadurch erscheinen die vielen kleinen Ziele erreichbarer, sodass die Motivation hoch bleibt. Der Trainingsplan enthält nicht nur die Trainingseinheiten, sondern auch die Regenerationsphasen. Zur eigenen Kontrolle lohnt sich das Führen eines Trainingstagebuches.

Gewichte zu groß oder zu klein – Krafttraining dem persönlichen Leistungsstand anpassen

Manche Sportler möchten das Training intensiver gestalten, indem sie zu einem größeren Gewicht greifen. Dies kann richtig sein, wenn der Leistungsstand dem Gewicht entspricht. Sind die Muskeln aber noch nicht in der Lage, das größere Gewicht zu stemmen, werden die Bewegungen auch nicht sauber ausgeführt werden können. Andere wählen ein zu kleines Gewicht aus und verlieren dann die Lust am Training. Das passende Gewicht lässt sich in rund vier Sätzen etwa zehnmal anheben. Die Kraftausdauer wird mit über fünfzehn Wiederholungen trainiert.

Unkorrekte Bewegungsausführung – Nur saubere Ausführungen bringen ein optimales Training mit sich

Manchmal eifern Kraftsportler anderen Sportlern nach und dadurch kann es zu unsauberen Bewegungsausführungen kommen. Das Optimum beim Training wird dann nicht erreicht. Auch ein falsch gewähltes Gewicht führt zu unkorrekten Ausführungen. Ein erfahrener Trainer wird einem Sportler genaustens zeigen, wie die verschiedenen Übungen auszuführen sind.

Training zu einseitig – Alle Muskeln brauchen gleichmäßiges Training

Häufig wird das Training zu einseitig ausgeführt. Dadurch verkümmern die untrainierten Muskelgruppen und es kann zu Gelenkproblemen in Hüfte, Knie oder Wirbelsäule kommen. Bei jeder Trainingseinheit ist deshalb darauf zu achten, dass alle Muskeln trainiert werden.

Falsche Ernährungsgewohnheiten – Sportler benötigen eine ausgewogene Ernährung

Der Körper muss mit entsprechenden Mineralstoffen und Vitaminen versorgt werden, um Leistung bringen zu können. Mit einer ausgewogenen Ernährung erhält der Organismus alle notwendigen Baustoffe, um durch ein gezieltes Training Muskelmasse aufzubauen und Fett zu verbrennen. Vollkornprodukte und Proteine gehören für einen Sportler genauso auf den Speiseplan, wie frisch zubereitete Speisen aus Obst und Gemüse. Zum Trinken eignen sich kohlesäurefreie Mineralwasser, Säfte und Tee.

Über den Autor

Robert Starke

Robert ist Fitness Enthusiast und Sportler aus Leidenschaft. Besonders gerne schreibt er über Themen rund um Ernährung, Sport, Diäten und alles was mit Körperlichem Wohlbefinden zu tun hat.

Ein Kommentar

  • Kann dir da absolut zustimmen. Die Muskeln wachsen während der Regenerationszeit und nicht im Training!
    Konnte auch schon gute Erfahrungen mit Deload-Phasen machen. Danach waren meine Muskeln wieder gut erholt und ich konnte mich wieder sehr gut steigern. Manchmal ist weniger einfach mehr.
    Lg

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